Albert 'Ali' Schindehütte


Albert „Ali“ Schindehütte gehört zu den Gründern der Werkstatt Rixdorfer Drucke und ist darüber hinaus als Grafiker und Zeichner bekannt. Schindehütte kam 1961 mit einem Grafikstudium von Kassel nach Berlin. Zwei Jahre später gründeten sich die „Rixdorfer“. Wie alle der vier Mitglieder entwickelte Schindehütte neben den Gemeinschaftsarbeiten seine eigene Kunst, getrieben von unermüdlichem Schaffenshunger und fern von Konventionen und Kunstmarkt. Holzschnitte und Typografien, oft mit Lust an Groteske und Ironie, können bis ins Überlebensgroße gestaltet sein. Dem stehen mit spitzer Feder und feiner Lineatur geschaffene, poetisch durchzogene Zeichnungen gegenüber. Bernd Küster, ehemaliger Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel, würdigt „Schattenrisse eines fabulierenden Geistes, Arabesken einer unbeschwert gestaltenden Fantasie, lebendig, hintersinnig und niemals oberflächlich“.

Ali Schindehütte lebt seit den frühen 1970er-Jahren in Hamburg-Övelgönne und in seinem hessischen Heimatdorf Breitenbach, wo er mit der Schauenburger Märchenwache an die Gebrüder Grimm erinnert.

 

 

Das umfassende Werk Ali Schindehüttes wird nahezu laufend in Ausstellungen präsentiert, ist in etlichen Publikationen dokumentiert und hat Platz in zahlreichen Museen gefunden.

2009 erhielt Albert Schindehütte den Hessischen Verdienstorden. 


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