Klaus Großkopf


Das Werk des Bildhauers Klaus Großkopf strebt ins Monumentale und Zeitlose. Großkopf hatte in Berlin und Paris studiert. Er verlegte wie viele andere Künstler in den 1970er-Jahren seinen Lebensmittelpunkt von Berlin ins Wendland und zog nach der Wende über die Elbe nach Wehningen und Strachau. Großkopf schuf in erster Linie überlebensgroße Skulpturen aus Holz, Bronze und Stein. Seine Arbeiten zeichnen sich durch strenge Komposition und klare Formgebung aus. Bevorzugte Themen sind Weiblichkeit, bevorzugt Amazonen, und Mythologisches, und immer wieder setzte Großkopf unübersehbare Signale in die Landschaft: „Windbraut“, „Windharfe“, „Wegzeichen“ etc.

 

An mehr als 30 Bildhauersymposien auf der ganzen Welt hat Klaus Großkopf teilgenommen, auch als Organisator. Werke Großkopfs stehen beispielsweise in Marokko, Estland, Ägypten, Slowenien und Rumänien.

Seine Arbeiten sind vorzugsweise aus Bronze, Holz und Stein. Großkopf engagierte sich unter anderem in den Vorständen des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern, der Internationalen Gesellschaft für Bildende Künste und im Bundesvorstand des Bundes Bildender Künstler.

 

 

1997 erhielt Klaus Großkopf den Kulturpreis des Landkreises Lüneburg und 2009 den Dr.-Hedwig-Meyn-Preis der Hansestadt Lüneburg.

Das Kunstarchiv Lüneburg verwahrt als künstlerischen Nachlass von Klaus Großkopf knapp 200 ausgearbeitete Miniatur Entwürfe von realisierten und unrealisierten Arbeiten des Künstlers. 

 

 


1939 in Berlin geboren
1960 Abitur
1961-1966 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Künste in München und am Ecole des Beaux Arts in Parisq
1973-1982 Lehraufträge für Plastisches Gestalten u.a. an der HfbK und an der HdK Berlin
ab 1975 Rückzug in den Landkreis Lüchow-Dannenberg
seit 1999 Wohnhaft in Strachau/Elbe (Amt Neuhaus)
1995-2000 im Vorstand des Künstlerbundes MV
2004-2008 im Vorstand der Int. Gesellschaft für Bildende Künste
2004-2010

im Bundesvorstand des BBK

   
1997  Kulturpreis des Landkreises Lüneburg
2009 Dr.-Hedwig-Meyn-Preis der Hansestadt Lüneburg

Kunstarchiv Lüneburg

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