Ralf Peters


Ralf Peters hatte zunächst politisch orientierte Gemälde geschaffen, Plastiken, Rauminstallationen und Objekte, bevor er sich 1988 ganz der Fotografie widmete.

Typisch wurden für Peters, der in Braunschweig, Nîmes und München studiert hatte, konzeptionelle fotografische Serien. Dabei wird das fotografische Material in minutiöser Weise digital bearbeitet. Bekannt wurde der Künstler mit seiner Serie nächtlicher, menschenleerer und von allen Schriftzügen befreiter Tankstellen. Seine Kunst aus Dokumentation und Manipulation setzt sich mit Wahrnehmung und ihrer Irritation auseinander, mit Stereotypen, mit Konformität und Differenz. Dabei entstehen kühl designt wirkende, technisch und ästhetisch perfekt ausgefeilte Foto-Kunstwerke.

 

Das Werk von Ralf Peters wird international präsentiert, unter anderem von Galerien in Frankfurt, Zürich, Triest, Miami und Tokio. Zu den Auszeichnungen, die er erhielt, zählen ein Jahresstipendium des DAAD für London, ein weiteres des Landes Niedersachsen im Schloss Bleckede, der Deutsche Fotopreis der Alfred Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, der Dr.-Hedwig-Meyn-Preis der Stadt Lüneburg und der Kunstpreis des Lüneburgischen Landschaftsverbands.

 

 

Ralf Peters lebt in Lüneburg.


Kunstarchiv Lüneburg

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